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2019 vereinsheim aussen
Die Außenanlagen einschließlich der Pflasterungen beim erweiterten, sanierten und renovierten DJK-Vereinsheim wurden nun auch fertiggestellt. Die Rasenfläche vor dem Gebäude ist angesät.
Zweiter Vorstand Josef Hierbeck und Kassier Rudi Kollmeier haben dazu ehrenamtlich auch die Fassade des Heims frisch gestrichen, so dass dieses nun in neuem Glanz erstrahlt.
Das Altdorfer Sportzentrum und der DJK-Sportverein sind oft der gesellschaftliche Mittelpunkt in der Freizeit vieler Neubürger, die hier – insbesondere Familien mit Kindern - sich Kennenlernen und Kontakte knüpfen können. Immerhin kommen alljährlich einige hundert Neubürger nach Altdorf, auch wenn fast ebenso viele wegziehen.
Das Bild zeigt die Vorgenannten bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz am Vereinsheim.

2019JHV Ehrung
Eine zufriedenstellende Jahresbilanz 2018 konnte der DJK-Sportverein ziehen. Die größte Herausforderung war im Berichtsjahr, wie die Vorsitzende Andrea Kollmeier zu verstehen gab, die Erweiterung, Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes. Hier müssen heuer noch – wenn es die Witterung erlaubt – die Außenanlagen fertiggestellt werden. Ebenso muss noch ein Kellerraum renoviert werden.

Bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung im Vereinsheim dankte vorab Bürgermeister Helmut Maier den DJK-Verantwortlichen insbesondere für die vielfältige Jugendarbeit, die auch die Marktgemeinde zu schätzen weiß. Weiter würdigte er die sportlichen Aktivitäten des Vereins sowie die breitgefächerten Angebote für alle Altersgruppen und Interessen.

Im Vorjahr mussten, wie Andrea Kollmeier beim Totengedenken besonders hervorhob, die drei langjährigen und im Marktgebiet recht bekannt gewesenen Mitglieder Johann Lackermeier, Ludwig Ruch und Franz Edhofer zu Grabe begleitet werden. Weiter stellte die Vorsitzende fest, dass die Mitgliederzahl des Vereins deutlich auf 1700 geschrumpft sei. Ursächlich hierfür sei das „Rundschreiben über die Datenschutzverordnung“ gewesen, das viele sportlich nicht mehr Aktive zum Verlassen des Vereins bewegt hat.

„Recht turbulent ist das Jahr 2018 schon gewesen“. Mit dieser Bewertung begann Andrea Kollmeier ihre eigentliche Berichterstattung, wobei sie nochmals alle Aufgaben, Höhepunkte und Ereignisse gezielt Revue passieren ließ. So konnte mit Eva Engber eine neue Pächterin für das Vereinsheim gefunden werden. „Viel Arbeit vor Ort hatten während der Bauphase auch die Architektin Christine Kollmeier und 2.Vorstand Josef Hierbeck“. Die Bewältigung der Vereinsheim-Arbeiten war nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Ehrenamtlichen möglich, lobte Andrea Kollmeier deren Einsatz.

Dem satzungsgemäß gestellten Antrag von Henny Förster, wenigsten für 2018 die vorgenommene Kürzung der Übungsleiter-Pauschalen rückgängig machen zu wollen, wurde von den Stimmberechtigten nicht stattgegeben. Trotz des „angesetzten Rotstifts“ war der DJK-Sportverein, wie die Vorsitzende erwähnte, bei fast allen relevanten Veranstaltungen im Marktgebiet präsent.

Im sportlichen Bereich sei der Klassenerhalt der 1.Herrenfußballmannschaft in der Bezirksliga Niederbayern-West recht erfreulich gewesen, berichtete Andrea Kollmeier. Ebenfalls erinnerte sie daran, dass Peter Kreissl aufgrund seiner Verdienste zum „Karate-Großmeister“ ernannt worden ist. In dieser Versammlung wurde er auch als Abteilungsleiter bestätigt. Einige Sportler der Tischtennis- und der Leichtathletik-Abteilungen haben mit ihren Erfolgen aufhorchen lassen.

Viele Ehrungen

Die Hauptversammlung wurde auch zur Ehrung langjähriger Mitglieder genutzt, wobei die Vorsitzende von ihren beiden Vertretern Josef Hierbeck und Franz Gergs sowie von den Ehrenvorsitzen Willi Gürtner und Heinz Jungbauer assistiert worden ist. Geehrt wurden für 20 Jahre Christian Kraust, Katrin Kraust, Andreas Maier, Lisa Rölling, Bernhard Schnellinger und Dominik Weiß, für 40 Jahre Hugo Bachmann, Franz Gergs, Christian Hans, Stephan Herrmann, Barbara Mallik, Hilmar Ostermeier, Georg Schober, Josef Simson, Martina Spitzlberger, Inge Stern und Werner Wallner, für 50 Jahre Marianne Alt, Josef Blesenberger und Georg Huber sowie für 60 Jahre Rudi Bruckmoser, Helmut Hobmeier, Georg Sigl, Helmut Stanglmeier und Justin Volnhals.

Recht stolz könne, so Ehrenvorsitzender Willi Gürtner, der DJK-Sportverein auf das im Berichtsjahr Erreichte sein. Nach seinen Worten sei gerade die jahrzehntelange Vereinszugehörigkeit einzelner Mitglieder hervorzuheben. Stellvertretend für viele nannte er das älteste Mitglied Justin Volnhals, das Ehrenmitglied Josef Schober sowie Josef Blesenberger.

„Mit den Mitgliedsbeiträgen wäre kein positives Ergebnis zu erzielen“. Mit dieser Aussage analysierte Kassier Rudi Kollmeier die unterbreiteten Zahlen und Daten. Demnach hat der Verein im Berichtsjahr rund eine halbe Million Euro umgesetzt. Die für Baumaßnahmen aufgenommenen Darlehen – Stand derzeit 571 615 Euro – konnten plangemäß bedient werden. Gerade die Tennishalle liege gut im Finanzplan. „Leider sind nicht alle Zuschüsse  zeitnah auf dem Vereinskonto eingegangen, ein von der Marktgemeinde noch zu aktualisierender Vertrag noch nicht unterbreitet worden“, beklagte sich der Kassier.

Wie schon aus den vielen Zahlen und Daten zu ersehen war, bereiten dem Verein laut Rudi Kollmeier behördliche Anforderungen immer mehr Probleme und damit viel Arbeit. Nach desen Bericht bescheinigte ihm Revisor Jürgen Englisch eine  einwandfreie Verbuchung der Einnahmen und Ausgaben, so dass dann auch die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig erfolgte.

Mit Blick auf die 2020 im DJK-Sportverein anstehenden Neuwahlen, bei denen das Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier nicht mehr kandidieren will, warb Josef Sehofer schon jetzt um die Weichenstellungen. „Es wird schwierig werden, ebenso engagierte Nachfolger für das Ehepaar Kollmeier zu finden“, meinte Josef Sehofer. Deshalb sei auch die Marktgemeinde gefordert, noch mehr als bisher dem Verein die nötige Unterstützung zu gewähren.

2019 erw vorstand crazy skyliners
Die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier hieß im Beisein von Vorstands- und Ehrenmitgliedern besonders Michael Sommerstorfer (links) als neuen Abteilungsleiter willkommen

“Wir hoffen, mit der ersten Fußballmannschaft die Spielsaison in der Bezirksliga bestehen zu können“. Mit diesem Satz hat Jörg Rückl die Ausgangslage der Fußballer für die restlichen zehn Pflichtspiele der Rückrunde beschrieben. Dabei sei er, so der stellvertretende Abteilungsleiter, darüber erfreut, dass die erste Mannschaft „ohne Geld an die Spieler“ in der Bezirksliga Niederbayern-West antrete.
Die Zusammenkunft der DJK-Vorstandschaft mit fast allen Abteilungsleitern im Vereinsheim eröffnete Andrea Kollmeier, die zunächst von erfreulich gut verlaufenen Veranstaltungen berichtete. Nach ihren Worten konnten mit Daniela Nalbach und Lily Beck auch zwei neue Teilzeitkräfte für die Geschäftsstelle gewonnen werden, die sich nun mit Christine Kollmannsberger abwechselnd für einige Stunden um Verwaltung, Buchhaltung und Kasse kümmern.

Kritik: Zögerliche Abgabe der Nachweis-Listen
Kritische Worte fand die DJK-Vorsitzende zu zögerlichen Abgaben der Nachweis-Listen. „Damit konnte nicht mehr alles im alten Jahr 2018 verbucht werden“. Andrea Kollmeier mahnte daher die Abteilungen und Sportler dazu, die bekannten Abgabefristen unbedingt einhalten zu wollen. Auch die Abstimmung mit dem Rathaus wegen Hallenbelegungs-Zeiten könnte, so die Vorsitzende, etwas besser sein.
Aus der Sicht des Kassiers stellte Rudi Kollmeier fest, dass Umbau und Sanierung des Vereinsheimes, bei dem noch einige Restarbeiten anstehen, hinsichtlich der Finanzierung gesichert seien. Dabei erwartet er aber noch eine Nachbezuschussung und einen neuen Pachtvertrag von der Marktgemeinde. Ebenso erläuterte der Kassier den Versicherungsschutz für Trainer und Betreuer. Ein immer wieder ins Gespräch gebrachter Sky-Vertrag, um Bundesliga-Fußballspiele im Vereinsheim schauen zu können, wird nur bei einer Beteiligung zuzahlungsbereiter Zuschauer abgeschlossen, gab Andrea Kollmeier zu verstehen.

Die Berichterstattungen der einzelnen Abteilungsleiter läutete Wolfgang Spitzlberger ein, der von einer sportlich gut verlaufenden Saison der Tischtennisspieler sprach. Auch die Tennisspieler haben laut Werner Brunnhuber einen regen Spielbetrieb. Derzeit sind sieben Mannschaften bei „Winter-Spielen“. Im Sommerbetrieb werden es dann wieder 21 Mannschaften sein.
Erfreut wurde registriert, dass die „Linedance“.Abteilung, die seit Januar 2019 besteht, bereits mit über zehn Tanzbegeisterten starten konnte. Nach Aussage des Abteilungsleiters Michael Sommerstorfer wird auch „Crazy Skyliners“ zum Erlernen von „Linedance“ angeboten. Bei dieser Tanzart treten die einzelnen Tänzer, unabhängig von Alter und Geschlecht, in Reihen und Linien vor- und nebeneinander auf.
Beim Geräte-Turnen der Kinder seien, so Michaela Isaak, recht unterschiedlich talentierte Mädchen anzutreffen. Deshalb werde hier bereits an eine leistungsgemäße Aufteilung gedacht. Positiv äußerte sich auch Henny Förster über das Kinder-Turnen.
Trainermangel bei der Fußballjugend
Von einem guten Leistungsstand der Jugend-Fußballer sprach Oliver Gühl, der sich hier auf erfolgreich bestandene Turniere bezog. Vom 7.bis 10.Februar veranstalten die Jugend-Fußballer in Altdorf selbst ein Hallen-Turnier. Und eines merkte der Abteilungsleiter besonders an: Ein großes Problem ist nach wie vor der Mangel an Trainern für die fußballbegeisterte Jugend.
Die Kindernarrhalla ist laut Manuela Gühl gut in ihre Faschingssaison 2018/19 gestartet. Diese tanzfreudige Abteilung hat bis zum Kehraus, der wieder im Ziegeleistadel veranstaltet wird, noch 45 Auftritte. Mit dem Appell, die vielen Ehrenamtlichen nicht zu vergessen, rundete schließlich Ehrenvorstand Willy Gürtner diese über zweistündige Aussprache ab.
2018EhrenamtsEssen

Die rund 2000 Mitglieder zählende DJK-Gemeinschaft lebt vom Ehrenamt

Das Vereinsjahr 2018 beendete der DJK-Sportverein mit der Auszeichnung von Ehrenamtlichen, die sich über Jahre hinweg in dieser Gemeinschaft engagiert haben oder noch weiter hier tätig sind. Dabei verwies der Ehrenamtsbeauftragte Dieter Neumeier darauf, dass für diese Auszeichnungen je nach den Richtlinien ihres Sparten-Verbands durchaus unterschiedliche Kriterien gelten könnten.

Die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier eröffnete diese „Ehrenamts-Feier“ mit einem „Dankeschön“ an die Sportler, die sich mit ihrem teils schon langjährigen Einsatz diese Auszeichnung verdient haben. „Der Sportverein lebt vom Ehrenamt“. Gerade ein Verein wie die DJK Altdorf mit ihren rund 2000 Mitgliedern braucht viel ehrenamtliches Engagement, ohne das insbesondere Kinder, Jugendliche und Junioren nicht betreut oder trainiert werden könnten.

Im Beisein des Ehrenamtsbeauftragten Dieter Neumeier sowie ihrer beiden Stellvertreter Josef Hierbeck und Franz Gergs überreichte die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier die Urkunden und Verdienstnadeln. Dabei erhielten Peter Forster, Max Preißer und Albert Scheuchl (allesamt Tennis-Abteilung) die „Ehrennadel in Bronze“. Die gleiche Auszeichnung konnten Michaela Isaak vom „Kinderturnen“ sowie Manuela Gühl und Wolfgang Högl von der „Kindernarrhalla“ in Empfang nehmen.

Mit Fritz Zierer, der eine „Ehrennadel in Silber“ bekam, wurde ein verdienter Trainer der „Jugendfußballer“ geehrt. Die gleiche Auszeichnung wurde Christine Maier von der „Kindernarrhalla“ zugesprochen. Mit der „Ehrennadel in Silber mit Gold“ wurde das Engagement von Janina Fischer, ebenfalls von der „Kindernarrhalla“, gewürdigt.

Mit der Erwartung, dass alle diese Geehrten sich weiterhin oder eines Tages wieder für den DJK-Sportverein engagieren, schloss Andrea Kollmeier diese „Ehrenamts-Feier“. Ebenso ermunterte sie Sportbegeisterte dazu, sich gegebenenfalls in Training und Betreuung der Heranwachsenden einzubringen.
Weihnachtsmann2018

Wir wünschen allen DJK'lern und ihren Familien, Freunden und Gönnern unseres Vereines ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie viel Glück und Gesundheit und sportliche Erfolge.

Frohe Weihnachten

Die Vorstandschaft
DJK SV Altdorf e.V.
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