Aktuelles
Glücklich sieht anders aus, ...

... darum möchte man garnicht meinen, dass Samuel Kuhl auf dem TOP14  an diesem Wochenende gerade Dritter geworden ist und damit unter den drei besten Schülern U11 landete. Und das TOP14 ist das Turnier des besten bayerischen TT-Schüler der jeweiligen Altersklassen, die hier im Modus jeder gegen jeden die Plätze ausspielen.

Und nach einem ersten langen Turniertag im schwäbischen Burgau stand der 9-jährige nach sieben Siegen mit einer makellosen Bilanz just auf Platz 1, musste aber dann am zweiten Turniertag in den letzten beiden Spielen die mitfavorisierten Kazuto Itagaki (am Ende Zweiter) und Jonas Rinderer (am Ende Sieger) noch an sich vorbeiziehen lassen. Was die Laune  wie man sieht nicht gerade hob, aber
beileibe auch keinen Grund zum jammern gibt, denn damit darf der Altdorfer TT-Nachwuchs sich nächste Woche in Arnstorf bei den TOP14 der Schüler U13 an zwei Tagen mit der nächsthöheren Altersstufe messen. Was sicher nicht einfach wird und wohl unter die Kategorie Lehr- und Lernstunden  einzuordnen ist.

Vorteil: die Gegner dieses Wochenendes Itagaki und Rinderer sind ebenso wieder dabei und dann bietet sich die sofortige Gelegenheit, den Spiess wieder umzudrehen.

Mit der Leistung am diesem Wochenende konnte man mehr als zufrieden sein, zumindest aus Trainersicht. Auch wenn die Stimmung von Samuel K. auf der Heimfahrt etwas angesäuert war.



.
Vergangenen Samstag 07.09. fand die Nachwuchs-Vereinsmeisterschaft der TT-Abteilung statt, dabei kam ein Einzel- und ein Doppelbewerb mit gelosten Partnern zur Austragung. Auch wenn am Ende alle Ergebnisse im Einzel der Papierform folgten, so waren einige Spiele - und dabei insbesondere das Finale und das Spiel um Platz 3 - doch sehr eng, emotional geführt und auf gutem bis sehr gutem Niveau gespielt.

Das Finale und damit auch den gläsernen Wanderpokal gewann Neuzugang Alexander Schlamminger nach dramatischem Spielverlauf und abgewehrten Matchbällen auf beiden Seiten gegen Altdorfs neunjähriges Ausnahmetalent Samuel Kuhl, den dritten Platz sicherte sich Paul Smoler nach einem weiteren Fünfsatzkrimi gegen Florian Meisters.


(v.l.n.r. Cheftrainer Thomas Feilmayr, Samuel Kuhl, Alexander Schlamminger, Paul Smoler)

Im Doppel mit gelosten Partnern (je einer der vorderen fünf Platzierten aus dem Einzel mit einem der hinteren Platzierten) konnten sich Samuel Kuhl und Senad Isic ohne Matchverlust den Titel holen, gefolgt von Alexander Schlamminger und Vedad Isic auf Platz 2 sowie Paul Smoler und Timo Meisters auf Platz 3.

.

.

Explizit außerhalb des Bildtextes möchte ich natürlich auch noch Patrick Bauer-Popescu als untrennbaren Bestandteil des Siegerteams erwähnen. Den Patrick hatte ich nämlich zu meinem großen Bedauern in der Eile im Bildtext vergessen. Patrick musste zwar zwei Niederlagen einstecken, aber den wichtigsten Sieg für sich hat er erzielt. Den nämlich gegen seinen Vater Gabriel Bauer-Popescu. Ob darob nun der Haussegen schief hängt, kann ich nicht beurteilen. Aber alles muss man ja nicht wissen.
Zugegeben, ein bisschen geschummelt war`s schon, ...
samuel.tom.21.7.19
... was die Augenhöhe bezogen auf die Körpergröße betrifft.

Aber was die spielerische Qualität betrifft, macht der 9 1/2 jährige Samuel Kuhl alle Anstalten in die Fußstapfen seines um fünf Jahre älteren Vereinskollegen zu treten. Als Sieger der U11-Schüler auf der Verbandsrangliste Bayern Süd und aktuelle Nummer fünf der bundesdeutschen Rangliste lässt der kleine Eugenbacher derzeit keine Wünsche offen, wenn es um seine spielerische Entwicklung geht.

Tom Schweiger als frischgebackener zweifacher Bronzemedaillengewinner der Schüler bei den Jugendeuropameisterschaften 2019 sieht`s als aktueller Jugendnationalspieler natürlich mit der nötigen Gelassenheit,  was sein jüngerer Nachfolger so treibt bei den Schülern U11. Und hat sich dankenswerter Weise auch gleich noch für ein Foto "auf Augenhöhe" zur Verfügung gestellt, bevor es wieder an die Sportschule nach München ging.

Und während sich im Münchner Sportgymnasium nun der bayerische Tischtennisverband um die sportliche Entwicklung von Tom Schweiger kümmert, da sorgt für Samuel Kuhl und den Altdorfer Nachwuchs, der den Ehrgeiz hat mal in Richtung 1. Herren oder höher aufzuschlagen, Jugendtrainer Thomas Feilmayr dafür, dass das ganze kein Traum bleiben muss.

Für Thomas Feilmayr auch kein ungewohntes Terrain, schließlich hatte er auch schon Tom Schweiger "in der Hand" - und auch schon den Ex-Ruhmannsfeldener Daniel Rinderer. Und der wurde immerhin heuer - auch bei den Jugendeuropameisterschaften - Dritter mit der Mannschaft bei der Jugend.
Tommy1DTTB-Kombination überzeugt mit konstant guten Leistungen und scheitert erst im Halbfinale (Foto: Marco Steinbrenner)

Ostrava.
 Die Siegesserie von Vincent Senkbeil und Tom Schweiger im Schüler-Doppel ist bei den 62. Jugend-Europameisterschaften in Ostrava im Halbfinale gestoppt worden. Hugo Deschamps und Alexis Kouraichi aus Frankreich setzten sich gegen die Paarung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) mit 11:8, 5:11, 11:7 und 11:7 durch. „Unmittelbar nach dem Spiel ist natürlich Enttäuschung vorhanden“, verriet Senkbeil. „In ein paar Stunden werden wir uns sicherlich über Bronze freuen, denn wir sind nach dem dritten Platz im Mannschafts-Wettbewerb mit der zweiten Medaille natürlich sehr zufrieden.“

Die DTTB-Kombination kam nach Ansicht von Schweiger „schwer ins Spiel“ und verlor direkt den ersten Abschnitt mit 8:11. Nach dem Satzausgleich (11:5) blieb die Wende allerdings aus, denn die Franzosen steigerten sich im weiteren Verlauf. „Stellenweise haben wir mitgehalten“, ergänzte Vincent Senkbeil. „Allerdings sind uns in wichtigen Situationen einige leichte Fehler unterlaufen.“ Ab dem dritten Durchgang versuchten Senkbeil/Schweiger aktiver und mit noch mehr Spin zu spielen, „doch unsere Gegner platzierten sehr gut und spielten den Ball oft auf den Bauch“.

Senkbeil/Schweiger überzeugten die Bundestrainerin bereits im Team-Wettbewerb

JEM-Debütant Tom Schweiger freute sich nach dem Turnier riesig über seine zwei Medaillen. „Im Team war unser Ziel Bronze, doch dass ich mit Vincent so weit kommen würde, hätte ich nicht gedacht“, verriet der 15-Jährige. Zum Abschluss des dritten und letzten Vorbereitungslehrgangs in Düsseldorf hatte der Bayer noch zu Protokoll gegeben, „dass wir im Doppel gut harmonieren und das Viertelfinale durchaus möglich ist“. Viertelfinale? Die Vorschlussrunde ist es geworden. Bundestrainerin Eva Jeler möchte nicht von einem sensationellen Medaillengewinn sprechen. „Beide haben im Rahmen des Team-Wettbewerbs bereits überzeugt und lediglich in einer Partie ein kleines Loch gehabt.“

Die Halbfinalpartie von Vincent Senkbeil und Tom Schweiger war das letzte Spiel mit DTTB-Beteiligung in Tschechien. Mit sieben Medaille (Gold, Silber und fünfmal Bronze) fliegt die Delegation am Mittwoch in die Heimat zurück. -mst-

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok