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2019 erw vorstand crazy skyliners
Die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier hieß im Beisein von Vorstands- und Ehrenmitgliedern besonders Michael Sommerstorfer (links) als neuen Abteilungsleiter willkommen

“Wir hoffen, mit der ersten Fußballmannschaft die Spielsaison in der Bezirksliga bestehen zu können“. Mit diesem Satz hat Jörg Rückl die Ausgangslage der Fußballer für die restlichen zehn Pflichtspiele der Rückrunde beschrieben. Dabei sei er, so der stellvertretende Abteilungsleiter, darüber erfreut, dass die erste Mannschaft „ohne Geld an die Spieler“ in der Bezirksliga Niederbayern-West antrete.
Die Zusammenkunft der DJK-Vorstandschaft mit fast allen Abteilungsleitern im Vereinsheim eröffnete Andrea Kollmeier, die zunächst von erfreulich gut verlaufenen Veranstaltungen berichtete. Nach ihren Worten konnten mit Daniela Nalbach und Lily Beck auch zwei neue Teilzeitkräfte für die Geschäftsstelle gewonnen werden, die sich nun mit Christine Kollmannsberger abwechselnd für einige Stunden um Verwaltung, Buchhaltung und Kasse kümmern.

Kritik: Zögerliche Abgabe der Nachweis-Listen
Kritische Worte fand die DJK-Vorsitzende zu zögerlichen Abgaben der Nachweis-Listen. „Damit konnte nicht mehr alles im alten Jahr 2018 verbucht werden“. Andrea Kollmeier mahnte daher die Abteilungen und Sportler dazu, die bekannten Abgabefristen unbedingt einhalten zu wollen. Auch die Abstimmung mit dem Rathaus wegen Hallenbelegungs-Zeiten könnte, so die Vorsitzende, etwas besser sein.
Aus der Sicht des Kassiers stellte Rudi Kollmeier fest, dass Umbau und Sanierung des Vereinsheimes, bei dem noch einige Restarbeiten anstehen, hinsichtlich der Finanzierung gesichert seien. Dabei erwartet er aber noch eine Nachbezuschussung und einen neuen Pachtvertrag von der Marktgemeinde. Ebenso erläuterte der Kassier den Versicherungsschutz für Trainer und Betreuer. Ein immer wieder ins Gespräch gebrachter Sky-Vertrag, um Bundesliga-Fußballspiele im Vereinsheim schauen zu können, wird nur bei einer Beteiligung zuzahlungsbereiter Zuschauer abgeschlossen, gab Andrea Kollmeier zu verstehen.

Die Berichterstattungen der einzelnen Abteilungsleiter läutete Wolfgang Spitzlberger ein, der von einer sportlich gut verlaufenden Saison der Tischtennisspieler sprach. Auch die Tennisspieler haben laut Werner Brunnhuber einen regen Spielbetrieb. Derzeit sind sieben Mannschaften bei „Winter-Spielen“. Im Sommerbetrieb werden es dann wieder 21 Mannschaften sein.
Erfreut wurde registriert, dass die „Linedance“.Abteilung, die seit Januar 2019 besteht, bereits mit über zehn Tanzbegeisterten starten konnte. Nach Aussage des Abteilungsleiters Michael Sommerstorfer wird auch „Crazy Skyliners“ zum Erlernen von „Linedance“ angeboten. Bei dieser Tanzart treten die einzelnen Tänzer, unabhängig von Alter und Geschlecht, in Reihen und Linien vor- und nebeneinander auf.
Beim Geräte-Turnen der Kinder seien, so Michaela Isaak, recht unterschiedlich talentierte Mädchen anzutreffen. Deshalb werde hier bereits an eine leistungsgemäße Aufteilung gedacht. Positiv äußerte sich auch Henny Förster über das Kinder-Turnen.
Trainermangel bei der Fußballjugend
Von einem guten Leistungsstand der Jugend-Fußballer sprach Oliver Gühl, der sich hier auf erfolgreich bestandene Turniere bezog. Vom 7.bis 10.Februar veranstalten die Jugend-Fußballer in Altdorf selbst ein Hallen-Turnier. Und eines merkte der Abteilungsleiter besonders an: Ein großes Problem ist nach wie vor der Mangel an Trainern für die fußballbegeisterte Jugend.
Die Kindernarrhalla ist laut Manuela Gühl gut in ihre Faschingssaison 2018/19 gestartet. Diese tanzfreudige Abteilung hat bis zum Kehraus, der wieder im Ziegeleistadel veranstaltet wird, noch 45 Auftritte. Mit dem Appell, die vielen Ehrenamtlichen nicht zu vergessen, rundete schließlich Ehrenvorstand Willy Gürtner diese über zweistündige Aussprache ab.
2018EhrenamtsEssen

Die rund 2000 Mitglieder zählende DJK-Gemeinschaft lebt vom Ehrenamt

Das Vereinsjahr 2018 beendete der DJK-Sportverein mit der Auszeichnung von Ehrenamtlichen, die sich über Jahre hinweg in dieser Gemeinschaft engagiert haben oder noch weiter hier tätig sind. Dabei verwies der Ehrenamtsbeauftragte Dieter Neumeier darauf, dass für diese Auszeichnungen je nach den Richtlinien ihres Sparten-Verbands durchaus unterschiedliche Kriterien gelten könnten.

Die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier eröffnete diese „Ehrenamts-Feier“ mit einem „Dankeschön“ an die Sportler, die sich mit ihrem teils schon langjährigen Einsatz diese Auszeichnung verdient haben. „Der Sportverein lebt vom Ehrenamt“. Gerade ein Verein wie die DJK Altdorf mit ihren rund 2000 Mitgliedern braucht viel ehrenamtliches Engagement, ohne das insbesondere Kinder, Jugendliche und Junioren nicht betreut oder trainiert werden könnten.

Im Beisein des Ehrenamtsbeauftragten Dieter Neumeier sowie ihrer beiden Stellvertreter Josef Hierbeck und Franz Gergs überreichte die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier die Urkunden und Verdienstnadeln. Dabei erhielten Peter Forster, Max Preißer und Albert Scheuchl (allesamt Tennis-Abteilung) die „Ehrennadel in Bronze“. Die gleiche Auszeichnung konnten Michaela Isaak vom „Kinderturnen“ sowie Manuela Gühl und Wolfgang Högl von der „Kindernarrhalla“ in Empfang nehmen.

Mit Fritz Zierer, der eine „Ehrennadel in Silber“ bekam, wurde ein verdienter Trainer der „Jugendfußballer“ geehrt. Die gleiche Auszeichnung wurde Christine Maier von der „Kindernarrhalla“ zugesprochen. Mit der „Ehrennadel in Silber mit Gold“ wurde das Engagement von Janina Fischer, ebenfalls von der „Kindernarrhalla“, gewürdigt.

Mit der Erwartung, dass alle diese Geehrten sich weiterhin oder eines Tages wieder für den DJK-Sportverein engagieren, schloss Andrea Kollmeier diese „Ehrenamts-Feier“. Ebenso ermunterte sie Sportbegeisterte dazu, sich gegebenenfalls in Training und Betreuung der Heranwachsenden einzubringen.
Weihnachtsmann2018

Wir wünschen allen DJK'lern und ihren Familien, Freunden und Gönnern unseres Vereines ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie viel Glück und Gesundheit und sportliche Erfolge.

Frohe Weihnachten

Die Vorstandschaft
DJK SV Altdorf e.V.
2018Xmas1Rund 150 Mädchen, Buben und Teenager der Turnabteilung des DJK-Sportvereins demonstrierten ihr Können. Und deshalb waren zu dieser Veranstaltung auch viele Zuschauer, zumeist Eltern, Omas, Opas und Freunde, in die Doppelturnhalle gekommen. Vor Beginn dieser Sportschau stellte sich die neue Abteilungsleiterin Henny Förster vor, die mit ihrem Team diese Veranstaltung gut vorbereitet hat. Durch das bunte Programm führte, wie schon in den Vorjahren, auch diesmal der Ehrenvorsitzende Heinz Jungbauer.

Für die sportbegeisterte Jugend und ihre Trainerinnen und Trainer war dieser Auftritt der Schlusspunkt ihrer teils anstrengenden Turnsaison. Henny Förster zeigte sich darüber erfreut, dass sich zu dieser Veranstaltung auch die beiden Bürgermeister Helmut Maier und Georg Wild, die Marktgemeinderatsmitglieder Christine Kollmeier, Georg Nirschl und Hans Seidl, die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier und der DJK-Ehrenvorsitzende Willy Gürtner eingefunden haben.

Diese Veranstaltung war auch ein Bekenntnis zum Breitensport. Und hier zeigte sich erneut die große Integrationsarbeit über den Sport angesichts zunehmender Migration. Der Sportverein ist die „Heimat der Neubürger“, die sich hier kennenlernen und Kontakte zur einheimischen Bevölkerung knüpfen können. Damit so viele junge Menschen auch Sport treiben können, dafür gebührt den Trainern und Übungsleitern der besondere Dank, betonte Andrea Kollmeier.

Den Auftakt für die sportlichen Auftritte machten die „Glitzerblümchen“. Diese zumeist Zwei- bis Dreijährigen wagten schon mehr oder weniger mutig einen Sprung auf die gut gepolsterte Matte. Dieser Gruppe folgten die „Tanzmäuse“ mit vier- bis sechsjährigen Kindern. Sie zeigten ihre altersgemäßen Show-Tänze.

Einige Kinder der „Rhythmischen Gymnastik“ haben bereits Wettkampferfahrungen. Sie warteten daher mit gekonnten Choreografien, Tänzen, Ball- und Reifenübungen sowie Keulengymnastik auf. Das Geräte-Turnen führten sechs- bis zehnjährige Mädchen vor. Mit viel Spaß zeigten diese hier ihre Talente und Akrobatik.

Den Höhepunkt dieser sportlichen Jugendveranstaltung setzte die Kindernarrhalla mit dem Prinzenpaar Julia III. und Raphael I., der tanzbegeisterten Prinzengarde und den beiden Hofmarschällen Niklas und Jona. Mit bereits professionellen Tänzen begeisterten diese die Zuschauer, die am Schluss ihrer Auftritte viel Beifall spendeten. Mit Getränken, Kaffee und Kuchen haben die Eltern auch für ein angenehmes Verweilen in der Zugangs-Aula der Doppelturnhalle gesorgt.


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Vereinswirtin Eva Engber (2. v. re.) mit ihrem Team

Das Vereinsheim des DJK-Sportvereins, das 1996 eröffnet worden war, ist seit dieser Zeit „in die Jahre gekommen“. Auch die geplante und ausgeführte Küche für die Gastronomie erwies sich immer wieder als zu klein. Deshalb hat sich die Vorstandschaft bereits 2016 für eine Erweiterung und grundlegende Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes entschieden. Heute wird nun diese Baumaßnahme offiziell eingeweiht.

Der Weg, diese finanziell aufwendige Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahme ausführen zu können, war recht steinig, stellt rückblickend Andrea Kollmeier fest, die 2016 nach einer Führungskrise den Vorsitz in dieser rund 2000 Mitglieder zählenden Sportler-Gemeinschaft übernommen hat. Inzwischen bewegt sich der Sportverein „in einem ruhigeren Fahrwasser“.

Auch bei der Planung, welche die Architektin Christine Kollmeier entworfen hat, mussten einige nicht vorhersehbar gewesene Schwierigkeiten ausgeräumt werden. Das Vereinsheim würde, bei einem großen Hochwasser-Ereignis, möglicherweise im Überflutungsbereich des Pfettrach-Baches liegen. Dazu befanden sich auch noch unbekannt gewesene Leitungen und Betonblöcke im Baugrund. Trotzdem haben die zumeist örtlichen Handwerker die einzelnen Gewerke zur Zufriedenheit der DJK-Vorstandschaft ausgeführt.

Der DJK-Sportverein, der 1956 gegründet worden ist, hat in all diesen Jahren viel zur Integration der Neubürger beigetragen. Über diese Sportler-Gemeinschaft haben sich insbesondere junge Eltern, deren Kinder im Verein zum Kinderturnen, zum Fußballspielen, zur Leichtathletik oder zu anderen Sportangeboten kamen, hier kennengelernt. Damit wurden bürgerschaftliche Kontakte geknüpft und ein neues Heimatgefühl entwickelt.

An die 20 Abteilungen zählt heute die DJK. Die sportliche Gemeinschaftsarbeit ist heute notwendiger denn je. Deshalb ist selbstverständlich, dass heute beispielsweise ein Schwarzafrikaner auch Jugendfußball-Mannschaften trainiert. Ebenso hat der Verein auch Bürgerkriegsflüchtlinge in seinen Reihen. Namentlich recht bekannt ist auch der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Stark. Insgesamt erklärt die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier: „Altdorf braucht den Sportverein. Auf der anderen Seite braucht der Sportverein aber auch die Marktgemeinde, die ebenfalls diese Baumaßnahme bezuschusst hat. Wir hoffen hier noch auf eine weitere Unterstützung“.

Mit Schaufel, Pickel und Schubkarren haben einst gemeinsam die Altdorfer, dazu Bürger aus dem Umland und innerdeutschen Regionen sowie Heimatvertriebene, die hier wohnhaft wurden, den ersten Sportplatz bei Altdorf-Süd angelegt. Zeitlich vor dieser Sportanlage versuchten Fußballbegeisterte bereits, im Kreuth eine aufgelassene Kiesgrube bespielbar zu machen. Damals mussten alle mithelfen, dass Sport betrieben werden konnte. Der Gemeinschaftssinn wurde großgeschrieben. Diese Zeiten haben sich leider geändert. Heute muss sich die DJK-Führung darum kümmern, dass alles funktioniert.

Die Pächterin Eva Enber betreibt seit etwa einem halben Jahr die Vereins-Gastronomie. Diese Wirtin entschloss sich, in Absprache mit der DJK-Führung, auch zu einem Wechsel des Getränkelieferanten. Die Altdorfer Firma Klaus Wenzke hat hier den Zuschlag erhalten. Damit wird hier auch Bier von der Arco-Brauerei Moos ausgeschenkt. Die Wirtin hofft nun, mit der Übergabe der neuen und vergrößerten Küche, auch auf mehr Sportler und Gäste, die in der Gastronomie in geselliger Runde verweilen. Das Vereinsheim soll wieder der große Mittelpunkt der DJK werden.
 
2018Vereinsheim aussen
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