Aktuelle Vereins-Infos

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Eine zeitlich überfällige Vorstandswahl, kein Training und kein Spielbetrieb und auch keine Feiern – so beschreibt Andrea Kollmeier in einem Rundschreiben an die erweiterte Vorstandschaft die derzeitige Situation des 1800 Mitglieder zählenden DJK-Sportvereins. Und dabei würden hervorragend gepflegte Anlagen auf dem Sportzentrumsgelände, in den drei Turnhallen und in der Tennishalle bereitstehen.

Wegen der geschilderten Situation haben, so die Vorsitzende, schon Mitglieder angefragt, ob und inwieweit der Jahresbeitrag anteilig rückerstattet werden kann. Dazu hat der Bayerische Landessportverband in einer Mitteilung an alle Vereine festgestellt, dass eine solche Erstattung nicht möglich sei, weil damit die Gemeinnützigkeit des jeweiligen Vereins gefährdet werden könnte. Weiter stehe der bürokratische Arbeitsaufwand für eine Teilauszahlung in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand. „Solidarität ist auch in dieser schwierigen Zeit gefragt“, meinte die Vorsitzende.

Immer wieder versuchen einzelne Mitglieder, ihrem Sport auf dem Freigelände oder sogar in Turnhallen nachgehen zu können, schildert die Vorsitzende. „Das wird und kann nicht geduldet werden, weil die Politik über Lockerungen im Sport entscheidet“. Unabhängig davon müssen aber Räumlichkeiten gelüftet und technische Anlagen gewartet werden. Auch Kontrollgänge stehen immer wieder an.

„Angesichts der Entwicklung bei der Corona-Pandemie in der Region hoffen wir, im Juni doch noch eine erweiterte Vorstandssitzung abhalten zu können“, wünscht sich die Vorsitzende. Sie möchte nämlich unbedingt die zeitlich überfällige Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl vorbereiten, die nun hoffentlich im Spätsommer oder Herbst durchgeführt werden kann. Und dazu die Vorsitzende: Nähere Fragen können per e-mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an den Sportverein gerichtet werden.

Einladung zur Jahreshauptversammlung des DJK SV Altdorf

am  22. März 2020 um 17:00 Uhr im Vereinsheim

Tagesordnung:

  • Begrüßung, Grußworte, Totengedenken
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Ehrungen
  • Jahresbericht des Vorstands für das abgelaufene Jahr
  • Finanzbericht des Kassenwartes
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Neuwahlen
  • Satzungsgemäß gestellte Anträge
  • Verschiedenes
  • Schlusswort der Vorsitzenden

Anträge zur JHV sind spätestens 14 Tage vorher schriftlich bei der 1. Vorsitzenden einzureichen.

                                              

  1. Vorsitzende Andrea Kollmeier

20200124 Vorstand
Dem Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier (Bildmitte) dankte die DJK mit ihren Repräsentanten (v. l.) 3.Vorsitzender Franz Gergs, 2.Vorsitzender Josef Hierbeck und die beiden Ehrenvorsitzenden Willi Gürtner und Heinz Jungbauer

„Einmalig und vorbildlich, was ihr für den DJK-Sportverein geleistet habt“ - mit diesen Worten hat Ehrenvorsitzender Willi Gürtner dem Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier gratuliert. Beide sind vor kurzem von der Marktgemeinde jeweils mit der „silbernen Bürgermedaille“ geehrt worden. „Dass der Verein heute finanziell so gut und geordnet dasteht, das ist der Verdienst der Geehrten“.

Die erste Zusammenkunft der DJK-Führung mit den Abteilungsleitern im Vereinsheim nutzte Willi Gürtner auch zu einer Würdigung des ehrenamtlichen Engagements von Andrea und Rudi Kollmeier. Beide haben sich schon in ihrer Jugendzeit in ihrer ehemaligen Rottaler Heimat in das Vereinsleben eingebracht. Als Neubürgerin stieß die „Andrea“, nach dem beruflich bedingten Umzug ihres Mannes, schon 1995 zum DJK-Sportverein und ab 1998 kümmerte sie sich vorbildlich um dessen Buchführung und Mitglieder-Verwaltung. Als Mitglied des Finanzausschusses übernahm die „Andrea“ im Jahre 2016, als der damalige Vorsitzende überraschend von seinem Amt zurücktrat, spontan die Vereinsführung.

Bereits vor seiner Ehefrau kam Rudi Kollmeier 1988, in Altdorf schon als Sparkassen-Filialleiter bekannt, zum Sportverein. Zuerst übernahm er Verantwortung für die Männerriege. Ab 1992 wurde „Rudi“ zunächst zweiter, später dann erster Kassier im Hauptverein. Sein „Meisterstück“ war die Finanzplanung für den Bau der Tennishalle, die inzwischen ein „Aushängeschild“ für die DJK geworden ist. Heute verwaltet er als ehrenamtlich tätiger Kassier einen Jahresumsatz von rund einer halben Million Euro im rund 1800 Mitglieder zählenden Sportverein. Nebenbei ist der „Rudi“ auch noch Kassier beim örtlichen Gartenbauverein und bei dessen Kreisverband sowie Gründungsvorstand der „Königstreuen“ von Altdorf.

Das Ehepaar Kollmeier, das sich am 22.März definitiv nicht mehr zur Wiederwahl stellt, hat „tiefe Spuren“ im Sportverein hinterlassen, lobte zweiter DJK-Vorsitzender Josef Hierbeck diese verdienstvollen Ehrenamtlichen. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich deshalb Vorstandsmitglieder für die vielen Jahre der Geehrten im und für den Sportverein. Gerade in Vereins-Krisen hat sich das Ehepaar in der Pflicht gesehen und bewährt.

Eine positive Bilanz über ihre fast vierjährige Arbeit als Vereinsvorsitzende zog Andrea Kollmeier bei der Abwicklung der weiteren Tagesordnung. Die zeitaufwändige und teils nervende Erweiterung, Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes konnte abgeschlossen werden. Dabei ist laut ihres Mannes „Rudi“, der als Kassier hier Verantwortung trug, noch der schon im Entwurf vorliegende Rechenschaftsbericht zu vervollständigen. Für den Vereinsheim-Altbau erhält die DJK zehn Prozent Zuschuss vom Bayerischen Landessportverband. Die Marktgemeinde gewährt einen Pauschalzuschuss.

Die Baukosten sind, nicht ganz überraschend, etwas höher ausgefallen. Trotzdem war die Finanzierung immer gesichert, weil auch die eingeleiteten Sparmaßnahmen im Verein gegriffen haben. „Und wegen des Anbaues erwarten wir auch eine Umsatzsteuer-Rückzahlung von rund 40 000 Euro“. Hierbei hob der „Rudi“ hervor: „Als Ehepaar werden wir nach unserem Abschied aus der Vereinsführung keinen Trümmerhaufen hinterlassen“. An die Adresse der Abteilungen gerichtet, mahnte der Kassier noch dazu, termingerecht die Daten für die Beantragung der „Vereinspauschalen“ vorlegen zu wollen.

Bild: Die Vorsitzende Andrea Kollmeier überreichte Karl-Heinz Seemann (3. v. l.) die „Verbands-Ehrenmedaille in Silber“ im Beisein weiterer DJK-Repräsentanten
Vorsitzende Andrea Kollmeier überreichte Karl-Heinz Seemann (3. v. l.) die „Verbands-Ehrenmedaille in Silber“ im Beisein weiterer DJK-Repräsentanten

!Auf ein gutes Jahr 2019 kann der DJK-Sportverein zufrieden zurückblicken“, erklärte Andrea Kollmeier vor geladenen Ehrenamtlichen im Vereinsheim. Insbesondere freute sich die Vorsitzende über den Abschluss der teils nervig gewesenen, aber dann doch gelungenen Erweiterungs-, Umbau- und Sanierungsarbeiten. „Der Verein hat nun wieder ein schmuckes Heim“. Einige hunderttausend Euro wurden hierfür ausgegeben.
Im Gegensatz zum erfreulichen Rückblick sieht der Verein sorgenvoll auf die anstehenden Neuwahlen. Noch immer werden ein Kassier und Vorstände gesucht, erwähnte Andrea Kollmeier. Bei einem Jahresumsatz von rund einer halben Million Euro warten auf diese große ehrenamtliche Aufgaben. Das Ehepaar Rudi und Andrea Kollmeier, das sich seit zwei Jahrzehnten engagiert in der Vorstandschaft eingebracht und sich hier insbesondere um die Finanzen des wachsenden Vereins gekümmert hat, wird definitiv nicht mehr kandidieren.
Eine große Ehrung erfuhr bei dieser Veranstaltung der Abteilungsleiter Karl-Heinz Seemann, der für die Jugend-Fußballer verantwortlich ist. Ihm überreichte Andrea Kollmeier, assistiert von ihren Vertretern Josef Hierbeck und Franz Gergs sowie von den Ehrenvorsitzenden Willi Gürtner und Heinz Jungbauer, die „Verbands-Ehrenmedaille in Silber“ des Bayerischen Fußballverbands. Der Geehrte hat sich in über zwei Jahrzehnten im DJK-Sportverein als Trainer, als Übungsleiter und nun als Abteilungsleiter ehrenamtlich engagiert.
Dem Ehrenvorsitzenden Willi Gürtner war es vorbehalten, die Ansprache bei diesem Empfang für Ehrenamtliche zu halten. Er dankte diesen zunächst für ihren ganzjährigen Einsatz. Ebenso sprach er in Vertretung des Bürgermeisters, dass die Marktgemeinde das große gesellschaftliche Wirken des Vereins zu schätzen wisse und deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Sportler weiterhin unterstützen werde. „Der Verein ist Heimat für viele Mitbürger“. Angesichts der sich strukturell verändernden Gesellschaft durch Zuzug und Migration mahnte der Ehrenvorsitzende aber auch zu Toleranz sowie zu Verständnis für ein anderes Kulturverhalten.
Rudi und Andrea Kollmeier


Schwierige Suche nach neuer DJK-Führung – Ausbau der Tennishallen-Zufahrt

Auf schwieriger Suche nach einem Vorsitzenden und einem Kassier ist der DJK-Sportverein. Das Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier, das 2016 den „über Nacht führungslos gewordenen Verein übernommen“ hat, wird definitiv bei der nächsten Vorstandswahl nicht mehr antreten. „Über 20 Jahre in herausragender Verantwortung bei dieser derzeit rund 1800 Mitglieder zählenden Sportler-Gemeinschaft sind genug. "Auch wir wollen einmal ein Privatleben“, erklärten übereinstimmend die Eheleute.

Um die turnusgemäß fällige Vorstandswahl in ruhiger Atmosphäre abwickeln zu können, wurde nun der Termin auf den 22.März 2020 – also eine Woche nach der Kommunalwahl – verlegt, berichtete Andrea Kollmeier bei der Sitzung der DJK-Vorstandschaft mit den Abteilungsleitern im Vereinsheim. In den nächsten Wochen sollen aber schon vorbereitende Gespräche über mögliche Kandidaten geführt werden. Bei einem Jahresumsatz von fast einer halben Million Euro braucht der Verein einen kompetenten Kassier und eine starke Führungskraft.
Die zeitweilig nervende Sanierung, Renovierung und Erweiterung des Vereinsheims ist, bis auf einen einzigen Raum, abgeschlossen, informierte Andrea Kollmeier. Eine erfreuliche Wende zeichnet sich nun, wie Abteilungsleiter Werner Brunnhuber ergänzend berichtete, beim angestrebten Ausbau der Zufahrt zur Tennishalle ab. Demnach wird die Marktgemeinde diesen Ausbau durchführen und hierfür bis zu 20 000 Euro bezahlen. Damit wird ein seit der Inbetriebnahme dieser Halle ungelöst gewesenes Anliegen der Tennis-Sportler bald der Vergangenheit angehören.
Auch die DJK wird nach Aussage von Rudi Kollmeier das ab 2022 bundesweit geltende Verbot von Kunstrasen-Plätzen treffen. „Wir müssen jetzt schon eine finanzielle Vorsorge für einen Ersatzbelag treffen“, betonte der Kassier
 
Bei den Stellungnahmen der einzelnen Abteilungen berichtete Jörg Rückl, dass sich die 1.Fußballmannschaft in der Bezirksliga Niederbayern-West einen besseren Tabellenplatz wünschen würde. Erfreulich sei aber die seit einigen Spielen erkennbare Leistungssteigerung. Die Jugendfußballer sind nach der Schilderung von Oliver Gühl wieder komplett. Alle Mannschaften sind hier im Spielbetrieb. Diese Nachwuchsarbeit ist gerade für die Herren-Fußballer besonders wichtig.
Laut Julian Klein starten die Tischtennis-Spieler am 12.Oktober in ihre neue Saison. Leider habe diese Abteilung ihren herausragenden Spieler Tom Schweiger an den FC Bayern München „verloren“. Für die Jugend, bei der dieser talentierte Tischtennis-Spieler noch antreten darf, geht er aber weiterhin für die DJK Altdorf an die Platte.
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