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20200622 Vorstandssitzung
Koray Sarikaya (links) ist Hygiene-Beauftragter des DJK-Sportvereins. Hier mit Andrea und Rudi Kollmeier und Bürgermeister Sebastian Stanglmaier sowie (im Hintergrund) die beiden DJK-Stellvertreter Josef Hierbeck und Franz Gergs  


Es bleibt dabei. Die Neuwahl der DJK-Vorstandschaft, die schon fällig gewesen wäre, wird zeitlich um ein ganzes Jahr auf Februar 2021 verschoben. Damit schloss sich die erweiterte Vorstandschaft mit den Abteilungsleitern der von der Vereinsspitze  empfohlenen Neu-Terminierung an. Ärger gibt es mit einer offenbar wegen der Pandemie-Beschränkungen orientierungslosen Jugend, die zu mehr Vandalismus neigt.

Zu dieser Zusammenkunft auf der Vereinsheim-Terrasse hatten sich die Vorsitzende Andrea Kollmeier und rund 30 Verantwortliche des 1800 Mitglieder zählenden Sportvereins eingefunden. Auch Bürgermeister Sebastian Stanglmaier kam zu einem „Antritts-Besuch“ zu den Sportlern, um sich über deren Anliegen bei einem Rundgang  informieren zu lassen.

Im Mittelpunkt dieser Zusammenkunft stand das Bestreben der DJK, den Sportbetrieb unter Einhaltung der strengen Corona-Pandemie-Vorschriften weiter öffnen zu können. Der Hygiene-Beauftragte Koray Sarikaya, ehrenamtlicher Fußball-Trainer, ist ein „Glücksfall“ für den Sportverein, weil er beruflich beim Gesundheitsamt beschäftigt und daher mit den aktuellen Pandemie-Vorschriften besser vertraut ist, erklärte die Vorsitzende.

Grundsätzlich gilt für die Aufnahme des Sportbetriebs ein von jeder Abteilung erarbeitetes Hygiene-Konzept. Dieses ist dem vorgenannten Beauftragten vorzulegen. „Die schon eingereichten Konzepte sind in Ordnung“, bestätigte Koray Sarikaya. Nach seiner Aussage ist die Erfassung der Kontaktdaten von allen Teilnehmern am Training sehr wichtig. Damit können Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrochen werden. Und die Vereinsvorsitzende ergänzte: „Die Desinfektionsmittel werden von der DJK zur Verfügung gestellt“.

Die Berichterstattungen der einzelnen Abteilungen eröffnete Henny Förster, die erklärte, dass die „Gymnastik-Damen“ bereits ihr Training aufgenommen haben. Ein Bedarf bestehe aber noch bei Übungsleitern, weil derzeit Helga Wolf die einzige Ausgebildete bei der „Rhythmischem Sportgymnastik“ sei. Auch die Kindernarrhalla übt bereits mit großem Abstand im Freien, berichtete Manuella Gühl.

Ein recht differenziertes Bild zeichnete Christian Kraust für die Senioren-Fußballer. Das Training sei derzeit auf freiwilliger Basis. Deutliche Kritik übte er aber am Verhalten offenbar gelangweilter Jugendlicher, die meinen, sich mit Vandalismus auf dem Trainingsplatz austoben zu können. Der Abteilungsleiter schilderte hierzu eine Reihe von Vorfällen. Er erbat sich daher die Unterstützung durch die Marktgemeinde, damit einem solchen Treiben gezielt Einhalt geboten werden kann.

Für die Jugendfußballer informierte Oliver Gühl, der erwähnte, dass die Spielsaison abgebrochen worden sei. Erfreulich sei aber, dass die Spielklassen weiter erhalten bleiben. Bei der Karate ist laut Peter Kreissl das Training für Erwachsene möglich. Alle Lehrgänge wurden aber eingestellt. Für den Badminton-Sport hofft Josef Gabler auf dessen Fortführung, wenn das Hygiene-Konzept steht.

Und nicht zuletzt denkt der Sportverein auch schon an die Aufnahme des gesellschaftlichen Lebens, sofern es die Pandemie-Lage erlaubt. So sollen sich Josef Gabler und Jörg Rückl um die DJK-Organisation zur Teilnahme am Altdorfer Christkindl-Markt kümmern, wenn die Marktgemeinde eine solche Veranstaltung im Dezember plant.

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