Aktuelle Vereins-Infos

20200124 Vorstand
Dem Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier (Bildmitte) dankte die DJK mit ihren Repräsentanten (v. l.) 3.Vorsitzender Franz Gergs, 2.Vorsitzender Josef Hierbeck und die beiden Ehrenvorsitzenden Willi Gürtner und Heinz Jungbauer

„Einmalig und vorbildlich, was ihr für den DJK-Sportverein geleistet habt“ - mit diesen Worten hat Ehrenvorsitzender Willi Gürtner dem Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier gratuliert. Beide sind vor kurzem von der Marktgemeinde jeweils mit der „silbernen Bürgermedaille“ geehrt worden. „Dass der Verein heute finanziell so gut und geordnet dasteht, das ist der Verdienst der Geehrten“.

Die erste Zusammenkunft der DJK-Führung mit den Abteilungsleitern im Vereinsheim nutzte Willi Gürtner auch zu einer Würdigung des ehrenamtlichen Engagements von Andrea und Rudi Kollmeier. Beide haben sich schon in ihrer Jugendzeit in ihrer ehemaligen Rottaler Heimat in das Vereinsleben eingebracht. Als Neubürgerin stieß die „Andrea“, nach dem beruflich bedingten Umzug ihres Mannes, schon 1995 zum DJK-Sportverein und ab 1998 kümmerte sie sich vorbildlich um dessen Buchführung und Mitglieder-Verwaltung. Als Mitglied des Finanzausschusses übernahm die „Andrea“ im Jahre 2016, als der damalige Vorsitzende überraschend von seinem Amt zurücktrat, spontan die Vereinsführung.

Bereits vor seiner Ehefrau kam Rudi Kollmeier 1988, in Altdorf schon als Sparkassen-Filialleiter bekannt, zum Sportverein. Zuerst übernahm er Verantwortung für die Männerriege. Ab 1992 wurde „Rudi“ zunächst zweiter, später dann erster Kassier im Hauptverein. Sein „Meisterstück“ war die Finanzplanung für den Bau der Tennishalle, die inzwischen ein „Aushängeschild“ für die DJK geworden ist. Heute verwaltet er als ehrenamtlich tätiger Kassier einen Jahresumsatz von rund einer halben Million Euro im rund 1800 Mitglieder zählenden Sportverein. Nebenbei ist der „Rudi“ auch noch Kassier beim örtlichen Gartenbauverein und bei dessen Kreisverband sowie Gründungsvorstand der „Königstreuen“ von Altdorf.

Das Ehepaar Kollmeier, das sich am 22.März definitiv nicht mehr zur Wiederwahl stellt, hat „tiefe Spuren“ im Sportverein hinterlassen, lobte zweiter DJK-Vorsitzender Josef Hierbeck diese verdienstvollen Ehrenamtlichen. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich deshalb Vorstandsmitglieder für die vielen Jahre der Geehrten im und für den Sportverein. Gerade in Vereins-Krisen hat sich das Ehepaar in der Pflicht gesehen und bewährt.

Eine positive Bilanz über ihre fast vierjährige Arbeit als Vereinsvorsitzende zog Andrea Kollmeier bei der Abwicklung der weiteren Tagesordnung. Die zeitaufwändige und teils nervende Erweiterung, Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes konnte abgeschlossen werden. Dabei ist laut ihres Mannes „Rudi“, der als Kassier hier Verantwortung trug, noch der schon im Entwurf vorliegende Rechenschaftsbericht zu vervollständigen. Für den Vereinsheim-Altbau erhält die DJK zehn Prozent Zuschuss vom Bayerischen Landessportverband. Die Marktgemeinde gewährt einen Pauschalzuschuss.

Die Baukosten sind, nicht ganz überraschend, etwas höher ausgefallen. Trotzdem war die Finanzierung immer gesichert, weil auch die eingeleiteten Sparmaßnahmen im Verein gegriffen haben. „Und wegen des Anbaues erwarten wir auch eine Umsatzsteuer-Rückzahlung von rund 40 000 Euro“. Hierbei hob der „Rudi“ hervor: „Als Ehepaar werden wir nach unserem Abschied aus der Vereinsführung keinen Trümmerhaufen hinterlassen“. An die Adresse der Abteilungen gerichtet, mahnte der Kassier noch dazu, termingerecht die Daten für die Beantragung der „Vereinspauschalen“ vorlegen zu wollen.

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