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2019JHV Ehrung
Eine zufriedenstellende Jahresbilanz 2018 konnte der DJK-Sportverein ziehen. Die größte Herausforderung war im Berichtsjahr, wie die Vorsitzende Andrea Kollmeier zu verstehen gab, die Erweiterung, Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes. Hier müssen heuer noch – wenn es die Witterung erlaubt – die Außenanlagen fertiggestellt werden. Ebenso muss noch ein Kellerraum renoviert werden.

Bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung im Vereinsheim dankte vorab Bürgermeister Helmut Maier den DJK-Verantwortlichen insbesondere für die vielfältige Jugendarbeit, die auch die Marktgemeinde zu schätzen weiß. Weiter würdigte er die sportlichen Aktivitäten des Vereins sowie die breitgefächerten Angebote für alle Altersgruppen und Interessen.

Im Vorjahr mussten, wie Andrea Kollmeier beim Totengedenken besonders hervorhob, die drei langjährigen und im Marktgebiet recht bekannt gewesenen Mitglieder Johann Lackermeier, Ludwig Ruch und Franz Edhofer zu Grabe begleitet werden. Weiter stellte die Vorsitzende fest, dass die Mitgliederzahl des Vereins deutlich auf 1700 geschrumpft sei. Ursächlich hierfür sei das „Rundschreiben über die Datenschutzverordnung“ gewesen, das viele sportlich nicht mehr Aktive zum Verlassen des Vereins bewegt hat.

„Recht turbulent ist das Jahr 2018 schon gewesen“. Mit dieser Bewertung begann Andrea Kollmeier ihre eigentliche Berichterstattung, wobei sie nochmals alle Aufgaben, Höhepunkte und Ereignisse gezielt Revue passieren ließ. So konnte mit Eva Engber eine neue Pächterin für das Vereinsheim gefunden werden. „Viel Arbeit vor Ort hatten während der Bauphase auch die Architektin Christine Kollmeier und 2.Vorstand Josef Hierbeck“. Die Bewältigung der Vereinsheim-Arbeiten war nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Ehrenamtlichen möglich, lobte Andrea Kollmeier deren Einsatz.

Dem satzungsgemäß gestellten Antrag von Henny Förster, wenigsten für 2018 die vorgenommene Kürzung der Übungsleiter-Pauschalen rückgängig machen zu wollen, wurde von den Stimmberechtigten nicht stattgegeben. Trotz des „angesetzten Rotstifts“ war der DJK-Sportverein, wie die Vorsitzende erwähnte, bei fast allen relevanten Veranstaltungen im Marktgebiet präsent.

Im sportlichen Bereich sei der Klassenerhalt der 1.Herrenfußballmannschaft in der Bezirksliga Niederbayern-West recht erfreulich gewesen, berichtete Andrea Kollmeier. Ebenfalls erinnerte sie daran, dass Peter Kreissl aufgrund seiner Verdienste zum „Karate-Großmeister“ ernannt worden ist. In dieser Versammlung wurde er auch als Abteilungsleiter bestätigt. Einige Sportler der Tischtennis- und der Leichtathletik-Abteilungen haben mit ihren Erfolgen aufhorchen lassen.

Viele Ehrungen

Die Hauptversammlung wurde auch zur Ehrung langjähriger Mitglieder genutzt, wobei die Vorsitzende von ihren beiden Vertretern Josef Hierbeck und Franz Gergs sowie von den Ehrenvorsitzen Willi Gürtner und Heinz Jungbauer assistiert worden ist. Geehrt wurden für 20 Jahre Christian Kraust, Katrin Kraust, Andreas Maier, Lisa Rölling, Bernhard Schnellinger und Dominik Weiß, für 40 Jahre Hugo Bachmann, Franz Gergs, Christian Hans, Stephan Herrmann, Barbara Mallik, Hilmar Ostermeier, Georg Schober, Josef Simson, Martina Spitzlberger, Inge Stern und Werner Wallner, für 50 Jahre Marianne Alt, Josef Blesenberger und Georg Huber sowie für 60 Jahre Rudi Bruckmoser, Helmut Hobmeier, Georg Sigl, Helmut Stanglmeier und Justin Volnhals.

Recht stolz könne, so Ehrenvorsitzender Willi Gürtner, der DJK-Sportverein auf das im Berichtsjahr Erreichte sein. Nach seinen Worten sei gerade die jahrzehntelange Vereinszugehörigkeit einzelner Mitglieder hervorzuheben. Stellvertretend für viele nannte er das älteste Mitglied Justin Volnhals, das Ehrenmitglied Josef Schober sowie Josef Blesenberger.

„Mit den Mitgliedsbeiträgen wäre kein positives Ergebnis zu erzielen“. Mit dieser Aussage analysierte Kassier Rudi Kollmeier die unterbreiteten Zahlen und Daten. Demnach hat der Verein im Berichtsjahr rund eine halbe Million Euro umgesetzt. Die für Baumaßnahmen aufgenommenen Darlehen – Stand derzeit 571 615 Euro – konnten plangemäß bedient werden. Gerade die Tennishalle liege gut im Finanzplan. „Leider sind nicht alle Zuschüsse  zeitnah auf dem Vereinskonto eingegangen, ein von der Marktgemeinde noch zu aktualisierender Vertrag noch nicht unterbreitet worden“, beklagte sich der Kassier.

Wie schon aus den vielen Zahlen und Daten zu ersehen war, bereiten dem Verein laut Rudi Kollmeier behördliche Anforderungen immer mehr Probleme und damit viel Arbeit. Nach desen Bericht bescheinigte ihm Revisor Jürgen Englisch eine  einwandfreie Verbuchung der Einnahmen und Ausgaben, so dass dann auch die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig erfolgte.

Mit Blick auf die 2020 im DJK-Sportverein anstehenden Neuwahlen, bei denen das Ehepaar Andrea und Rudi Kollmeier nicht mehr kandidieren will, warb Josef Sehofer schon jetzt um die Weichenstellungen. „Es wird schwierig werden, ebenso engagierte Nachfolger für das Ehepaar Kollmeier zu finden“, meinte Josef Sehofer. Deshalb sei auch die Marktgemeinde gefordert, noch mehr als bisher dem Verein die nötige Unterstützung zu gewähren.

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