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Vereinswirtin Eva Engber (2. v. re.) mit ihrem Team

Das Vereinsheim des DJK-Sportvereins, das 1996 eröffnet worden war, ist seit dieser Zeit „in die Jahre gekommen“. Auch die geplante und ausgeführte Küche für die Gastronomie erwies sich immer wieder als zu klein. Deshalb hat sich die Vorstandschaft bereits 2016 für eine Erweiterung und grundlegende Sanierung und Renovierung des Vereinsheimes entschieden. Heute wird nun diese Baumaßnahme offiziell eingeweiht.

Der Weg, diese finanziell aufwendige Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahme ausführen zu können, war recht steinig, stellt rückblickend Andrea Kollmeier fest, die 2016 nach einer Führungskrise den Vorsitz in dieser rund 2000 Mitglieder zählenden Sportler-Gemeinschaft übernommen hat. Inzwischen bewegt sich der Sportverein „in einem ruhigeren Fahrwasser“.

Auch bei der Planung, welche die Architektin Christine Kollmeier entworfen hat, mussten einige nicht vorhersehbar gewesene Schwierigkeiten ausgeräumt werden. Das Vereinsheim würde, bei einem großen Hochwasser-Ereignis, möglicherweise im Überflutungsbereich des Pfettrach-Baches liegen. Dazu befanden sich auch noch unbekannt gewesene Leitungen und Betonblöcke im Baugrund. Trotzdem haben die zumeist örtlichen Handwerker die einzelnen Gewerke zur Zufriedenheit der DJK-Vorstandschaft ausgeführt.

Der DJK-Sportverein, der 1956 gegründet worden ist, hat in all diesen Jahren viel zur Integration der Neubürger beigetragen. Über diese Sportler-Gemeinschaft haben sich insbesondere junge Eltern, deren Kinder im Verein zum Kinderturnen, zum Fußballspielen, zur Leichtathletik oder zu anderen Sportangeboten kamen, hier kennengelernt. Damit wurden bürgerschaftliche Kontakte geknüpft und ein neues Heimatgefühl entwickelt.

An die 20 Abteilungen zählt heute die DJK. Die sportliche Gemeinschaftsarbeit ist heute notwendiger denn je. Deshalb ist selbstverständlich, dass heute beispielsweise ein Schwarzafrikaner auch Jugendfußball-Mannschaften trainiert. Ebenso hat der Verein auch Bürgerkriegsflüchtlinge in seinen Reihen. Namentlich recht bekannt ist auch der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Stark. Insgesamt erklärt die DJK-Vorsitzende Andrea Kollmeier: „Altdorf braucht den Sportverein. Auf der anderen Seite braucht der Sportverein aber auch die Marktgemeinde, die ebenfalls diese Baumaßnahme bezuschusst hat. Wir hoffen hier noch auf eine weitere Unterstützung“.

Mit Schaufel, Pickel und Schubkarren haben einst gemeinsam die Altdorfer, dazu Bürger aus dem Umland und innerdeutschen Regionen sowie Heimatvertriebene, die hier wohnhaft wurden, den ersten Sportplatz bei Altdorf-Süd angelegt. Zeitlich vor dieser Sportanlage versuchten Fußballbegeisterte bereits, im Kreuth eine aufgelassene Kiesgrube bespielbar zu machen. Damals mussten alle mithelfen, dass Sport betrieben werden konnte. Der Gemeinschaftssinn wurde großgeschrieben. Diese Zeiten haben sich leider geändert. Heute muss sich die DJK-Führung darum kümmern, dass alles funktioniert.

Die Pächterin Eva Enber betreibt seit etwa einem halben Jahr die Vereins-Gastronomie. Diese Wirtin entschloss sich, in Absprache mit der DJK-Führung, auch zu einem Wechsel des Getränkelieferanten. Die Altdorfer Firma Klaus Wenzke hat hier den Zuschlag erhalten. Damit wird hier auch Bier von der Arco-Brauerei Moos ausgeschenkt. Die Wirtin hofft nun, mit der Übergabe der neuen und vergrößerten Küche, auch auf mehr Sportler und Gäste, die in der Gastronomie in geselliger Runde verweilen. Das Vereinsheim soll wieder der große Mittelpunkt der DJK werden.
 
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