Tischtennis
tom.31.1.17
Siegreich im Duell der Youngster: Tom Schweiger

Drei Punkte aus zwei Spielen konnte die TT-Bayernligamannschaft der DJK Altdorf am vergangenen Wochenende für sich verbuchen. Nicht zuletzt ein Verdienst von Gustavo Yokota, der für die Rückrunde gewonnen werden konnte um einen drohenden Abstieg bzw. die Relegationsplatz in Richtung Landesliga zu vermeiden.

Mit einem 9:3 gegen Schwabmünchen den Erwartungen gerecht geworden und mit einem 8:8 gegen Ligaprimus TuS Fürstenfeldbruck über sich hinaus gewachsen - so lautet das Resümee aus dem vergangenen Spielwochenende des TT-Bayernligisten DJK Altdorf. Im Hinblick auf die Tabelle dürfen die Mannen rund um Kapitän Thomas Feilmayr nun erst mal aufatmen. Mit 10:16 Zählern reihen sich die Altdorfer nun auf Ranglistenplatz sieben ein, drei Punkte vor dem engsten Verfolger TSV Schwabmünchen.

Im ersten Spiel des Tages gegen die schwäbischen Konkurrenten nahmen die Eingangsdoppel direkt einen unglücklichen Verlauf. Durch den brasilianischen Neuzugang Gustavo Yokota war man gezwungen, eine Doppelumstellung vorzunehmen, die sich nachträglich nicht bezahlt gemacht hat. Mit „nur“ zwei verlorenen Doppeln kam man schließlich noch glimpflich davon, wo doch das Dreierdoppel schon auf der Kippe stand und mit 18:16 im Entscheidungssatz glücklicherweise doch noch an die Altdorfer fiel.

Nach einem 1:2-Rückstand also leiteten Gustavo Yokota und Georg Gangl die Einzeldurchgänge ein, in denen die Truppe ihre klare Überlegenheit ausspielte und lediglich auf die Partie Feilmayr - Papoutsis (2:3) verzichten musste.

Gestärkt mit einem 9:3-Erfolg nahmen die Niederbayern am Abend den Tabellenersten TuS Fürstenfeldbruck in Empfang. Trotz einer erneuten Doppelumstellung gelang auch diesmal nur ein einziger Sieg, diesmal aber von Yokota/ Gangl gegen Bruno Luan/ Petros Sampakidis (3:1).
In der ersten Einzelrunde ergab sich eine für beide Seiten zufriedenstellende Punktteilung. Gustavo Yokotas 3:1-Erfolg gegen Landsmann Bruno Luan stand ein 1:3 von Georg Gangl gegen Andras Podpinka gegenüber. Trotz eines irrtümlichen Seitenwechsels beim Stand von 10:2 im ersten Satz und trotz fortgeschrittenen Greisentums blieb dem Ungarn offenbar noch genug Kraft für einen Sieg gegen Altdorfs Vize-Top-Mann. Auf den Positionen drei bis sechs gelang Zdenek Zaspal und Pirmin Schmachtenberger jeweils ein ungefährdeter Sieg, während Tom Schweiger und Thomas Feilmayr ohne Satzgewinn blieben.

Bei einem Stand von 4:5 brachte im Spitzenspiel des Abends Gustavo Yokota den ehemaligen ungarischen Nationalspieler Andras Podpinka zwar durchaus ins Schwitzen, verlor aber schließlich doch in drei engen Sätzen. Vier Siege in Serie durch Gangl, Zaspal, Schweiger und Schmachtenberger gaben Grund zur Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn.

Mit besonderer Spannung war dabei das Duell von Altdorfs Youngster Tom Schweiger (Nummer vier der deutschen Rangliste des Jahrgangs 2004) und seinem Kaderkollegen Petros Sampakidis (JG 2003 / dt. RL 8) erwartet worden. Nach einem 0:2 Satzrückstand konnte der junge Altdorfer zum 2:2 Satzausgleich aufholen um dann mit 11:9 im Finalsatz den Sack zu seinen Gunsten endgültig zuzumachen. Damit bestätigte er eindrucksvoll den Aufwärtstrend der letzten Wochen.

Nach einer 1:3-Niederlage von Thomas Feilmayr gegen Hannes Wolf mussten allerdings auch im Abschlussdoppel Yokota/ Gangl gegen Podpinka/ Csetle eine 0:3-Niederlage hinnehmen, sodass ein dennoch starkes 8:8-Unentschieden feststand.

Ein kurzes Fazit:
Gustavo Yokota hat bei seinem Debüt in Altdorf einen sehr starken Auftritt hingelegt. Eine Niederlage gegen Andras Podpinka ist kein Beinbruch, die restlichen drei Spiele blieb er ungefährdet. Mit der Spielweise „moderne Abwehr“ bereitet er zudem den Zuschauern sehr viel Freude.
Georg Gangl gelang erstmalig ein Satzgewinn gegen Andras Podpinka. Schnitte man ein „Best of“ aller Schläge seiner bisherigen Laufbahn wären mindestens zwei des dritten Satzes in den Top 10 enthalten. Gegen Bruno Luan ebenfalls sehr stark.
Zdenek Zaspal erstmalig in der Mitte und direkt vier Siege eingefahren. Da hat der Zdenek nicht seinen schlechtesten Tag erwischt.
Selbiges gilt für Tom Schweiger. Zwar ist der Sieg über Peter Herbst bereits klasse, noch mehr wird ihn aber das 3:2 gegen den ein Jahr älteren Dauerrivalen Petros Sampakidis freuen.
Eine Sternstunde stand außerdem für Pirmin Schmachtenberger an. Neben Peter Klaiber und Hannes Wolf stand nämlich auch der ehemalige Spitzenspieler Andreas Krämer auf dem Speiseplan. Irgendwann erwischt’s einfach jeden mal.
Thomas Feilmayr sprang noch leicht angeschlagen für Julian Thase in die Bresche. Fast wäre dennoch ein Sieg drin gewesen.
Top in Form: Maximilian Frei (li.) und Tom Schweiger (re.)
max.tom.8.1.17

Durchaus erfolgreich unterwegs war die Altdorfer TT-Jugend am letzten Ferienwochenende. Während Tom Schweiger mit einer Bayernauswahl im ungarischen Budapest an einem dortigen internationalen Turnier - den Hungarian Mini Open - teilnahm, versuchte sich Max Frei bei den Herren B im niederbayerischen Straubing.

Für den Max verlief der Einstieg in die Herrenturniere sehr erfreulich, schaffte er doch auf dem traditionsreichen Salberg-Turnier in einer Vierer-Gruppe den 2. Platz, was ihm den Einzug ins Achtelfinale ermöglichte. Dort zog er zwar gegen einen der Ersten aus den anderen Gruppen den kürzeren, war aber mit dem abschneiden auf seinem ersten Herrenturnier insgesamt sehr zufrieden.

Tom Schweiger war mit seinen niederbayerischen Kollegen Martin Knaub (TSV Oberalteich) und den  Franken Matthias Danzer (TV Hilpoltstzein) sowie Lorenz Schäfer (TTC Kirchheim) noch eine Ecke weiter in Ungarn unterwegs. In der Mannschaft gelang der bayerischen Auswahl unter 48 teilnehmenden Mannschaften aus über 10 europäischen Nationen der Einzug ins Viertelfinale, in dem man dem späteren Sieger CS Pristavu (Rumänien) mit 1:3 unterlag.

Im Einzel lief es für den Altdorfer ebenfalls hervorragend. In einem 64er-Feld hieß der Gegner nach einem Freilos Leonardo Bassi aus Italien, der mit 3:0 (6, 5, 6) bezwungen werden konnte. Im Achtelfinale dann ging es gegen Levente Krebs (Ungarn) um den Einzug ins Viertelfinale. Nach zweimaligen Satzrückstand hieß am Ende der Sieger Schweiger (-4, 7, -2, 5, 8) womit der Einzug unter die letzten acht in trockenen Tüchern war. Dort wartete Bogdan Badea. Nach einer 1:0 Satzführung für den Niederbayern fielen die nächsten drei Sätze an den Rumänen (-7, 7, 5, 9), der damit ins Halbfinale vordrang - und später auch das Einzelturnier für sich entscheiden konnte.

Die beiden Nachwuchstalente der Abteilung können der Mitte Januar beginnenden Rückrunde sowohl in der Jugend-Bayernliga, als auch bei den Herren  damit gelassen entgegen sehen.
bay.ms.tt.2016
Voll im Soll: die Altdorfer TT-Jugend mit Tom Schweiger, Matthias Schröger und Maximilian Frei


Mit einem Dreifacherfolg endeten für Tom Schweiger von der DJK Altdorf die diesjährigen Meisterschaften der bayerischen TT-Jugend. Der 12-jährige, der die Setzliste in der Jugend B (Jahrgänge 2003  und 2004) anführte, wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Im Finale gegen den Hilpoltsteiner Matthias Danzer kam er nach verlorenem ersten Satz immer besser in Fahrt und sicherte sich letztlich verdient mit 3:1 Sätzen den bayerischen Einzelmeistertitel der B-Jugend. Daneben heimste er mit Franziska Brickl (DJK Ettmannsdorf) den Titel im Mixed ein und mit seinem niederbayerischen Kaderkollegen Martin Knaub (TSV Oberalteich) auch noch den Titel im Doppel der männlichen Jugend B.

Auch der zweite Altdorfer Teilnehmer in der Jugend B, Maximilian Frei, konnte mit seinem Achtelfinaleinzug im Einzel voll überzeugen. Zumal er auch im Jungendoppel (mit Raimund Heindl/Passau) und im Mixed (mit Hanna Grabinger) jeweils den dritten Platz belegte. Matthias Schröger (Jugend, Jahrgänge 1999 aufwärts) konnte sich zwar nicht für die KO-Runde qualifizieren, hinterließ aber in seinen Vorrundenduellen gegen starke Konkurrenz einen durchaus überzeugenden Eindruck.

Die TT-Jugend der DJK Altdorf hat sich damit ihr Weihnachtsfest redlich verdient, ehe es nach Weihnachten bereits wieder in die verschiedenen Kaderlehrgänge auf Bezirks- und Landesebene geht.
tom.max.9.5.16
Absolvierten beiden einen langen und erfolgreichen Turniertag: Tom Schweiger und Maximilian Frei

Ein erfolgreicher Tag im oberbayerischen Gilching wurde es für Tom Schweiger und Maximilian Frei bei ihrer Teilnahme auf der bayerischen TopTen für Jugend und Schüler A/B. Im TopTen trifft sich der punktbeste bayerische Nachwuchs, wobei Spieler/innen aus niedrigeren Altersklassen bei entsprechender Punktzahl in einer höheren Altersklasse spielberechtigt sind.

So fand sich Tom Schweiger (eigentlich Altersklasse B) im Starterfeld der Schüler A wieder. Maximilian Frei (eigentlich nicht qualifiziert) kam als Nachrücker aufgrund vorheriger Absagen bereits qualifzierter Spieler ins Feld der Schüler B.

Beiden Schülern A waren neun Schüler am Start und am Ende ging Tom Schweiger nach einem harten achtstündigen Turniertag mit 7:2 Spielen und 24:9 Sätzen als hervorragender Dritter aus den Wettbewerb hervor. Ziemlich am Anfang standen dabei bereits die Begegnungen gegen die Turnierfavoriten Petros Sampakidis (Endergebnis Platz 1, 8:1 Spiele, 25:8 Sätze), Niclas Reindl (4, 5:4, 22:16) und Nico Longhino (2, 8:1, 25:10) auf dem Tableau. Gegen Sampakidis (1:3) und Reindl (2:3) lieferte der Altdorfer zwar starke Partien mit knappen Sätzen ab, geriet aber auf seiner Vorhandseite zu oft ins Halbfeld und konnte so bei dem einen oder anderen Ballwechsel noch zu wenig Druck entwickeln.
 
Ab der Partie gegen den späteren Turnierzweiten Nico Longhino (3:1) aber verlegte der Altdorfer Topspieler seine Aktionsfeld auch mit der Vorhand immer mehr nach vorne und beendete damit viele Ballwechsel vorzeitig mit einer knallharten Vorhand am Tisch. Lohn der Umstellung war gegen die ab fünf positionierten Spieler ein Spielsverhältnis von 5:0 bei 15:1 Sätzen, der beste Wert aller von eins bis drei positionierten Spieler.

Max Frei bei den Schülern B erfuhr erst einen Tag vor Turnierbeginn, dass er als Nachrücker die Chance auf die Teilnahme auf den TopTen Bayern bekommen sollte. Eigentlich nur zum "schnuppern" angereist, nutzte der 11-jährige die sich ihm bietende Möglichkeit dermaßen erfolgreich, dass sein Überraschungseinsatz am Ende mit Rang vier unter neun Startern belohnt wurde. Als Teilnehmer mit der niedrigsten Ranglistenpunktzahl ins Rennen gegangen musste sich Maximilian nur den später vor ihm platzierten Martin Knaub (1, 7:1, 22:6), Leo Ruffing (2, 7:1, 22:7) und Edgar Walter (3, 6:2, 20:10) beugen. Für Maximilan selbst stand damit Platz vier zu Buche (4, 5:3, 19:13). Der Höhenflug deutete sich bereits in der Anfangsphase des Turniers an als er den eigentlich topgesetzten Yannick Mödritzer mit 3:2 bezwingen konnte. Auffällig wie auch bereits bei Tom Schweiger, dass auch Maximilian gegen die in der Abschlusstabelle hinter ihm eingereihten Akteure Geist, Denzel, Keller und Dill bei 12:2 Sätzen kaum noch Satzverluste aufzuweisen hatte. Ein Beweis für einen sehr stabilen Turniertag.

Aufgrund ihres Ergebnisses unter den ersten vier sind Tom Schweiger und Maximilian Frei damit vorzeitig qualifiziert für das bayerische Verbandsranglistenturnier im September. Der lange und zeitraubende Qualifikationsweg über die Ebenen Kreis, Halbbezirk, Bezirk und Südbayern bleibt ihnen damit erspart, womit die beiden sicher gut leben können.
max.starzinger.30.4.16
Da wollte einer unbedingt: Max Frei im Endspiel des Hans-Starzinger-Turniers in Regensburg

Mit der Vizemeisterschaft bei den Schüler A im Einzel und dem Sieg im Doppel belohnte sich am vergangenen Samstag Max Frei auf dem 55. Hans-Starzinger-Turnier in Regensburg. In dem für Bayern offenen Turnier setzte sich der 11-jährige zunächst als erster in seiner Gruppe durch, ehe es nach erfolgreichem Viertelfinale im Semifinale gegen Titus Godovanciuc ging. Vier knappe Sätze später hatte der Altdorfer dann den Finaleinzug geschafft, wo ihm im Endspiel Martin Knaub gegenüber stand. Nachdem sich beide aus dem Niederbayernkader bestens kannten entwickelte sich ein Spiel mit sehenswerten Ballwechseln, von denen die meisten zum Leidwesen des Altdorfers zugunsten seines Spezls aus Oberalteich endeten. Die Trauer über die erlittene 0:3 Niederlage währte allerdings nur kurz, im Doppel an der Seite mit Johannes Amann revanchierte sich Frei gegen die Paarung Godovanciuc/Knaub umgehend mit 3:0 und schloss damit einen langen Turniertag mit einem Platz auf dem obersten Stockerl ab.
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