Tischtennis
philipp.georg.16.11.14
Ob es diesmal zum Schlussdoppel kommt? Georg Gangl und Philipp Schmachtenberger hoffen es nicht.

Zum kleinen Lokalderby empfängt die 1. Mannschaft an diesem Samstag um 19.30 Uhr die Oberligareserve der DJK Landshut. Zwar schien der 9:3 Vorrundensieg in der Vorrunde eine deutliche Angelegenheit zu sein, doch allein drei Spiele entschieden die Altdorfer in der letzten Auseinandersetzung erst im Finalsatz für sich.

Im vorderen Paarkreuz gehen Georg Gangl und Philipp Schmachtenberger gegen Tomasz Plewinski und Tobias Berger als Favoriten ins Rennen, beide aber hatten in der Vorrunde über fünf Sätze zu gehen. Das mittlere Paarkreuz mit Christian Huber und Pirmin Schmachtenberger muss sich mit  Julien Pollack Fabian Nitzl auseinandersetzen und sollte dort ein leichtes Übergewicht haben. Hinten dagegen dürfte sich die Partie ausgeglichen gestalten. Mit Christian Staudinger und Helmut Wagensonner auf Altdorfer Seite sowie Bernhard Wittmann Christian Wackerbauer
auf Seiten Landshuts treffen Bayernligaspieler mit langjähriger Erfahrung aufeinander, die sich gegenseitig nichts schenken werden.

In den Doppeln erhoffen sich die Altdorfer entgegen der Vorrunde in ihrem Heimspiel diesmal eine Führung, was den Weg zu einem erneuten doppelten Punktgewinn erleichtern würde.
sebastian.18.1.15
Wieder mal Fels in der Brandung: Nummer eins Sebastian Eben

Mit einem hart erkämpften 8:6 Auswärtssieg beim unmittelbaren Abstiegskonkurrenten TTV Rosenheim hat die 1. Mannschaft der Altdorfer TT-Jugend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt unternommen. Dank einer ausgeglichenen Leistung in den Einzeln gelang ein Sprung auf Tabellenplatz sieben. Mit nunmehr acht Punkten haben die Niederbayern damit nicht nur Rosenheim sondern auch die TSG Thannhausen hinter sich gelassen.

Begonnen hatte die Partie allerdings alles andere als gut. Zuerst musste sich Altdorfs Zweierdoppel Schweiger/Kasper dem gegnerischen Einserdoppel Gebhardt/Meyer geschlagen geben, allerdings war umgekehrt auch ein Sieg für Altdorf eingeplant. Diese Erwartung erfüllte sich jedoch nicht, da Eben/Rosenthal überraschend mit 9:11 in Satz fünf gegen Maxhera/Fürst die Segel streichen mussten.

In den Einzeln dann rappelte sich die Altdorfer Jugend auf. Wieder war Nummer eins Sebastian Eben in seiner letzten Jugendsaison ein verlässlicher Part beim erringen wichtiger Punkte. Ohne Niederlage steuerte er mit drei Einzelsiegen erneut einen wesentlichen Teil am knappen Erfolg bei. Auch Tom Schweiger und Konstantin Kasper hatten mit je zwei Punkten erheblichen Anteil am für den Klassenverbleib eminent wichtigen Erfolg, zu dem auch Philipp Rosenthal mit einem Sieg noch beitragen konnte.

Der Klassenerhalt ist damit beileibe noch nicht in trockenen Tüchern, doch die Ausgangsposition für dieses Ziel hat sich innerhalb einer Woche nun entscheidend verbessert. In den nächsten Partien geht es fast ausnahmslos gegen Mannschaften, gegen die ein Punktgewinn eine dicke Überraschung wäre. Zum Abschluss der Rückrunde aber empfängt Altdorfs 1. Jugend Mannschaften des hinteren Mittelfelds und sollte spätestens dann die Weichen für eine weitere Saison Bayerns zweigeteilter höchster Jugendliga stellen.


tom11.1.15
Tom Schweiger (hier im Mittwochstraining mit Munir Jassem):
Training zahlt sich eben aus und so durfte der Altdorfer mit seiner Nominierung und seinen Einsätzen zum Titel der Auswahl des Bayerischen Tischtennisverbandes BTTV beim Future Cup des Deutschen Tischtennisbundes DTTB beitragen

Für eine freudige Überraschung sorgte an diesem Wochenende mit Tom Schweiger ein Altdorfer TT-Nachwuchs. An diesem Wochenende nämlich kämpften 95 Nachwuchsasse bis einschließlich zwölf Jahre in Mannschaften für ihre Landesverbände um den Titel beim „Future Cup“ im rheinländischen Nassau an der Lahn. Seit 2012 treffen sich die besten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2003 und jünger der insgesamt 20 DTTB-Mitgliedsverbände um den besten Landesverband des Jahres zu ermitteln.

Für den Deutschen Tischtennisbund DTTB als Veranstalter zum einen die Möglichkeit einer weiteren Sichtung des bundesdeutsch besten Nachwuchses der Jahrgänge 2003 und 2004, zum anderen für die Kinder die Gelegenheit sich mit den Altersgenossen der anderen Landesverbände zu messen und einen ersten großen Mannschaftstitel zu gewinnen.

Die bayerische Auswahl sicherte sich in der Endrunde mit 6:0 Punkten den Titel vor den Teams aus Westdeutschland und Niedersachsen. In der Besetzung Hollo (DJK Kolbermoor), Hörmann (TV Hilpoltstein), Sampakidis (SC Fürstenfeldbruck) und Tom Schweiger (DJK Altdorf) gelang den jungen Bayern ein souveräner Erfolg, der die Jugendarbeit des Bayerischen Tischtennisverbandes BTTV auf hervorragende Weise unterstrich.
huber.21.12.14
Gewann eines der Schlüsselspiele des Abends: Nummer drei Christian Huber



Mit einem 9:6 Heimsieg am Ende der Vorrunde gegen den TSV Dachau beendete die DJK Altdorf die Hinrunde der Bayernliga Süd und hält damit Kontakt zur Tabellenspitze. Lediglich drei Punkte liegen zwischen den Altdorfern als den Tabellenvierten und Herbstrundenmeister TSV Schwabmünchen. Davor aber hatten die Altdorfer gegen den TSV Dachau das erwartete Stück harter Arbeit zu bewältigen.

Mit nur einem Zähler durch das Doppel Gangl/Schmachterberger Ph. starteten die Gastgeber in die Einzel, da Huber/Wagensonner gegen Pachatz/Noll nichts zu bestellen hatten und Schmachtenberger P./Menauer knapp gegen Altinger/Blum unterlagen. Georg Gangl zeigte sich im Vergleich zu seinen vergangenen Matches gegen Materialspezialist Michael Noll zwar stark verbessert, hatte aber mit 9:11 im Entscheidungssatz trotzdem das Nachsehen. Als auch Philipp Schmachtenberger Martin Pachatz nur einen Satz abringen konnte, lag man bereits mit 1:4 im Rückstand. Dann aber folgte eine erfolgreiche Aufholjagd. Christian Huber hatte in drei Sätzen gegen Stefan Altinger ebenso wenig Probleme wie Pirmin Schmachtenberger gegen Jiri Bugaj womit der Rückstand auf einen Zähler verkürzt werden konnte. Im hinteren Paarkreuz kam es zwar noch einmal zu einer Punkteteilung, als einem 3:1 Sieg von Helmut Wagensonner eine 0:3 Niederlage von Michael Menauer gegen Hans Blum gegenüberstand.

 Dann aber stellte zunächst Georg Gangl im Duell der Spitzenspieler mit einem Dreisatzsieg gegen Martin Pachatz den 5:5 Ausgleich her. Anschließend folgten zwei Schlüsselspiele, die beide an Altdorf gingen. Philipp Schmachtenberger konnte mit einer hoch konzentrierten Leistung das Materialspiel Michael Nolls in Schach halten und auch Christian Huber konnte mit taktisch geschicktem Spiel und etwas Glück Jiri Bugai mit 14:12 bezwingen. Als Pirmin Schmachtenberger Stefan Altinger dann mit 3:0 das Nachsehen gab, befanden sich die Altdorfer beim Stand von 8:4 dann endgültig auf der Siegerstrasse.

Zwar musste Helmut Wagensonner beim 1:3 gegen Hans Blum noch einmal eine Ergebniskorrektur der Gäste zulassen, doch Michael Menauer erfüllte in vier Sätzen gegen Martin Schwarze den Wunschzettel der Heimmannschaft auf zwei Punkte.
georg.15.12.14
Foto: Dieter Tremel
Möchte zum Abschluss der Vorrunde einen Sieg für sich und Mannschaft: Nummer eins Georg Gangl

Nachdem man am vergangenen Wochenende ersatzgeschwächt beim Tabellendritten TSV Schwabmünchen eine 6:9 Niederlage quittieren musste, fasst die 1. TT-Mannschaft zum Abschluss der Vorrunde einen Sieg fest ins Auge. Der Gast am Samstag um 19.30 Uhr in heimischer Halle heisst TSV Dachau und belegt derzeit zwei Plätze hinter den Altdorfern Rang sechs.

Dachau jedoch ist für die gastgebenden Altdorfer aus den Erfahrungen der Vergangenheit ein schwieriger Gegner. Nummer eins Martin Pachatz gehört zu den besten Spielern der Liga und Michael Noll hat mit seinem Materialspiel Altdorfs Georg Gangl und Philipp Schmachtenberger schon unangenehme Überraschungen bereitet.

Ebenso Materialspezialist ist Martin Franz, der zusammen mit Jiri Bugaj den Lokalmatadoren Christian Huber und Pirmin Schmachtenberger das Leben schwer machen wird. Hinten warten auf Christian Staudinger und Michael Menauer Dachaus Stefan Altinger und Hans Blum, die ebenfalls nicht zu unterschätzen sind.

Dennoch sollen am Ende zwei Punkte unter dem Weihnachtsbaum liegen, damit der Abstand zur Spitze nicht in unerreichbare Ferne rückt.